4. February 2012   • Impressum   • Kontakt

Xing – Ohne Worte

Das Sommercamp 2011 habe ich bei Xing auch als Event eingestellt mit einem ausführlichen Programmhinweis und Angabe der dafür erforderlichen Investition. Heute ging eine Nachricht an die Eventteilnehmer mit der Bitte um Bezahlung der Teilnehmergebühr.

Die Reaktion:

Hallo Herr Arndt,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Ihrer Einladung konnte ich keinen Seminarpreis sehen, deshalb habe ich mich im guten Glauben angemeldet, es sei kostenlos.

Auf dem Anmeldeformular habe ich gesehen, dass es 150 € kostet.

Ich melde mich deshalb von dem Seminar ab.

Viele Grüße

Die genannte Nachricht ist nur EIN Beispiel von vielen dieser Art. Diese Reaktion ist inzwischen beinahe die Regel bei Xing-Events (nicht nur bei mir).

Xing. Ein Businessnetzwerk ohne Business? Ich komme immer mehr ins Nachdenken, ob ein weiteres Engagement dort Sinn macht. Wie sind Ihre Erfahrungen dort?

Wenn bei Xing ausgebucht ist …

Wer sich bei meinem Gratis-Webinar am kommenden Montag bei Xing anmelden will, sieht obiges Bild. Ausgebucht.

Ein kleiner Tipp für alle, die auf jeden Fall dabei sein wollen. Einige der Interessenten, die bei Xing einen Platz reserviert haben, haben sich noch nicht direkt beim Veranstalter selbst angemeldet. Dort sind noch einige Plätze frei. Wenn Sie also mögen, hier können Sie sich direkt anmelden (solange Plätze verfügbar sind).

Oder Sie warten bis Ende August. Dann gibt es die Wiederholung.

Ebenfalls freie Plätze gibt es beim 2. ArndtConsulting Sommercamp 2011. Hier erfahren Sie mehr.

Das war das letzte Organisationsseminar

Das letzte Seminar für erfolgreiche Selbstorganisation ist vorbei. Zum Schluss noch einige Eindrücke.

Zum letzten Mal haben wir liebevoll die Arbeitsplätze unserer Teilnehmer vorbereitet. Die Unterlagen dazu kommen von mehreren Herstellern und schon die logistische Bereitstellung war jedes Mal eine Meisterleistung. So sahen die “Schreibtische” für die Seminarzeit aus (zumindest anfangs):

Und wie immer fand auch dieses Mal (zumindest bei denen, die ihre Arbeitsstapel dabei hatten), die beinahe magische Verwandlung vom Chaos zur Ordnung statt. Nachdem die im Waschkorb angeschleppten Papierberge in das von uns entwickelte Ordnungssystem überführt wurden, herrschte eine bis dahin völlig unbekannte Systematik und Zugriffsgeschwindigkeit.

Danke an Alle, die dabei waren.

Ein kleiner Wermutstropfen war, wie schon so oft, das Thema der Seminaranmeldungen über Xing. Nachdem ich das Seminar dort ebenfalls ausgeschrieben hatte, bekam ich umgehend einige Anmeldungen. 100% (in Worten: Alle) erschienen leider nicht! Neben den üblichen Ansagen (“Ach, ich habe mich für ein Seminar angemeldet? Das habe ich gar nicht gemerkt …” ) fiel dieses Mal auf, dass es einige der dort angemeldeten Teilnehmer nicht mal für nötig hielten, auf mehrere Anschreiben zu reagieren.

Ich bin bei Xing ziemlich engagiert und habe dort auch eine eigene Gruppe gegründet. Trotzdem frage ich mich in letzter Zeit immer öfter, wie ich damit umgehen soll, dass sich Teilnehmer eines Businessnetzwerks so gar nicht businessmäßig verhalten.

Missbrauch der Statusmeldung bei Xing

Immer dann, wenn sich jemand etwas einfallen lässt, kann man beinahe sicher sein, dass Anderen noch zusätzliche Ideen kommen.

So hat Xing beispielsweise die Funktion der Statusmeldungen eingeführt. Bei Xing in der Hilfe ist zu lesen:

Die Statusfunktion bietet die Möglichkeit, ihrem Netzwerk eine aktuelle Statusmeldung mitzuteilen.

Es liegt in der Natur der Sache, Statusmeldungen kurz zu halten. Deshalb ist der Platz dafür auf 140 Zeichen beschränkt.

Heute habe ich zum ersten Mal eine neue Variante gesehen (siehe oben). Man schreibt eine Statusmeldung und schreibt anschließend einen eigenen Kommentar zu dieser Nachricht. Und schon ist die 140 Zeichen Beschränkung weg und man hat weitere 600 Zeichen zur Verfügung. Und wenn das nicht reicht? Man kann ja einen zweiten Kommentar schreiben usw. …

Mal sehen, ob und wann Xing reagiert.

 

Bilder für Soziale Netzwerke bearbeiten

Ob Xing, Facebook, Twitter und wie sie alle heißen. Sie haben eines gemeinsam: Sie wollen ein Profilbild des Benutzers.

Damit hört die Gemeinsamkeit allerdings schon auf. Denn jedes der vielen sozialen Netzwerke hat (leider) seine eigenen Vorstellungen über das Format des Profilbilds.

Mein geschätzter Kollege Detlef Krause hat nun ein Tool entdeckt, mit dem man mit wenig Aufwand sein Bild für die jeweiligen Netzwerke zuschneiden kann. Doch lassen wir Herrn Krause selbst zu Wort kommen:

(Klick auf die vier Pfeile rechts im Video öffnet das Video im Vollbildmodus)

Originalbeitrag bei Detlef Krause

Google, Facebook, Twitter & Co.

Immer wieder spannend ist die Frage, inwieweit Google die Daten sozialer Netzwerke verwendet.

Darüber gibt es bisher verschiedenste Aussagen, die in marktschreierischen Mails einiger sog. Internet-Gurus gipfeln: “Wenn Sie nicht bei Facebook oder anderen sozialen Netzwerken sind, ist Ihr Internetauftritt bald für Google nicht mehr existent.”

Jetzt hat Matt Cutts, einer der bekanntesten “Googler” dazu Stellung genommen.

Das Fazit: Ja. Google nutzt die Daten sozialer Netzwerke für das Ranking. Es werden jedoch nicht nur die reinen Ranking-Daten verwendet, sondern Google achtet auch auf den Ruf eines Autors.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Blog der Google Webmaster-Zentrale.

Noch ein letzter wichtiger Hinweis:

Bei Google wird nicht nur auf die Anzahl der Follower, Fans etc. geachtet, sondern auch auf deren Qualität (aus Sicht von Google). Wenn Sie also zu denen gehören, die via Tweetadder & Co. täglich wahllos einige Dutzend Follwer genereiren oder bei Facebook ähnliche Automatik-Programme nutzen, sollten Sie dieses Vorgehen überdenken.

XING und der Strich

Um das Xing-Profil optisch etwas zu verschönern und besser zu strukturieren, verwenden viele Trennstriche zwischen einzelnen Stichwörtern. Das sieht dann meistens so (oder so ähnlich) aus.

(Klick auf die Abbildung öffnet größeres Bild)

Bisher war es so, dass man sich über die Strichlänge keine Gedanken machen musste. Hauptsache, der Strich war länger als der Text im Profil. Xing hat an der richtigen Stelle abgeschnitten.

Jetzt habe ich gerade gelesen, dass dies nicht mehr der Fall ist. Wurde der Strich länger gemacht als erforderlich, ragt er jetzt aus dem Profil hinaus. Eine optisch unschöne Sache.

Abhilfe: Einfach den Strich / die Striche so abkürzen, dass es passt (habe ich gerade bei mir erledigt).

Gelesen bei: Joachim Rumohr